berlinerzimmer

Berliner Zimmer

Videoarchiv

Interviews mit Berliner*innen seit 2018

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin hat die Künstlerin Sonya Schönberger das Berliner Zimmer entwickelt: ein interaktives, seit 2018 fortlaufendes wachsendes Archiv aus Videointerviews mit Berliner*innen ganz unterschiedlicher Herkunft, Hintergründe und Generationen. Gegenstand der von Sonya Schönberger geführten Interviews sind die Menschen selbst. Sie erzählen an von ihnen selbst gewählten Orten von ihrer Biografie und dem, was sie aktuell bewegt. Die Klammer ist die Stadt, in der sie leben. Die Geschichten der Menschen und die Einblicke in die unterschiedlichen Orte transportieren nicht nur den Zeitgeist, sondern es werden auch solche Themen und zeitrelevante Fragen festgehalten, die zeigen, wer „wir“ zu diesem spezifischen Zeitpunkt an diesem spezifischen Ort sind. Dem zugrunde liegt die Überzeugung, dass das große Ganze sich im Kleinen widerspiegeln und hier auf eine ganz intime und empathische Weise bewusst gemacht werden kann. Mit den Videointerviews entsteht eine Sammlung der Gegenwart, in der Stadtgeschichte durch das Mittel der Erzählung weitergegeben wird.

Für die Videos gibt es keinen vorgegebenen Ablaufplan; sie entwickeln sich je nach Gesprächssituation und –thema und haben unterschiedliche Längen zwischen 15 und 45 Minuten. So wie die gut 4,5 Millionen Objekte der Sammlung werden auch die Interviews im Stadtmuseum Berlin archiviert.

Projektleitung und Konzept: Sonya Schönberger Kamera: Cavo Kernich (mit Ausnahme der Interviews mit Jonas Laleman und Prinz Dah Bokpe von Allada: Eva Schönle) Postproduktion: Cavo Kernich Design und Code: Rasso Hilber